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Bürgerinitiative Weißwasser fordert Stiftung PDF Drucken E-Mail
Freitag, 21. September 2007

Lausitzer Rundschau, Lokalausgabe WSW, 21.09.2007, Seite 1

Bürgerinitiative Weißwasser fordert Stiftung

Petition an Vattenfall übergeben

Weißwasser.  Am gestrigen Nachmittag hat im Rathaus von Weißwasser die «Bürgerinitiative für mehr Lebensqualität in Weißwasser und deren Umgebung» Vertretern des Unternehmens Vattenfall Europe im Beisein von Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) eine Petition übergeben. Grundlage dieser sei eine vor einigen Wochen vorausgegangene Unterschriftenaktion (die RUNDSCHAU berichtete) gewesen, so die Initiative.

In dem Papier heißt es nach eigenen Angaben: «Wir schlagen die Gründung einer Stiftung für die Dauer von 50 Jahren vor. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals sollen nachhaltige Perspektiven für die Menschen der Region entwickelt und aufgebaut werden.»


Außerdem heißt es in der Petition: «Wir wollen positiv verändern und beeinflussen und müssen schon heute einige Jahre vorausdenken.» Die Bürgerinitiative fragt: Was ist, wenn der Tagebau ausgekohlt ist, das Kraftwerk abgeschaltet wird, die Arbeitsplätze wegfallen?

Alle Beteiligten müssten neben der monostrukturellen Energiewirtschaft auch andere Wirtschaftszweige stärken, neue aufbauen und sichern, wird in der Petition gefordert. Der Tourismussektor sollte dabei eine wesentliche Rolle spielen.

Das zirka 45-minütige Treffen habe in einer ruhigen und sachlichen Atmosphäre stattgefunden, heißt es.

Die Vertreter des Energiekonzerns hätten Bereitschaft an einer Zusammenarbeit signalisiert, und so sei ein nächstes Treffen für November vereinbart worden.  (pm/ni)

 
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