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Vorranggebiet
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Rohner Ortschaftsrat in Sorge |
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Dienstag, 23. März 2010 |
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Lausitzer Rundschau, 03.03.2010 Rohner sehen sorbische Kultur in Gefahr Rohne Der Ortschaftsrat Rohne lehnt eine weitere Ausdehnung des Tagebaus Nochten bekanntlich konsequent ab und weist deshalb jetzt auch den Entwurf zur Fortschreibung des Braunkohlenplanes von 1994 für den Tagebau Nochten zurück. Darauf hat sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung verständigt, so Ortschaftsratsvorsitzender Jörg Funda gegenüber der RUNDSCHAU Rohne gehört zu jenen Dörfern, die bei der Inanspruchnahme des so genannten Vorranggebietes durch Vattenfall abgebaggert werden würden. Insgesamt wären 1550 Menschen in den Gemeinden Schleife und Trebendorf betroffen. Rohne will das nicht.Denn: „Durch den bestätigten 1994er-Plan werden den Bürgerinnen und Bürgern bereits erhebliche Belastungen zugemutet.“ Der Eingriff sei, so Funda, eine dauerhafte und nicht wieder kompensierbare Belastung, deren Folgen nicht abgeschätzt werden könnten. Die Rohner, die sich umfassend mit den Planungsunterlagen auseinandergesetzt haben, vermissen darin konkrete Aussagen über die Auswirkungen auf die Menschen und sehen im Verhältnis dazu die positiven Aspekte für den Bergbautreibenden zu stark gewichtet. |
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Aus Vorranggebiet wird Abbaugebiet 2 |
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Dienstag, 23. März 2010 |
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Lausitzer Rundschau, 17.12.2009 Schleife und Trebendorf in Sorge Braunkohlenausschuss und Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien (RPV) haben gestern den geänderten Vorentwurf für die Fortschreibung des Braunkohlenplanes für den Tagebau Nochten angenommen. Das bedeutet, dass es nicht mehr nur um eine Teil-, sondern jetzt um eine Gesamtfortschreibung des Planes von 1994 geht. Damit könnte sich, so RPV-Geschäftsführer Dr. Peter Heinrich, der Tag X, an dem klar ist, ob Vattenfall das Vorranggebiet abbauen darf oder nicht, verschieben. Mit einem geschätzten Blutdruck von 200 sind Trebendorfs Bürgermeister Peter Mäkelburg und Schleifes Gemeindechef Reinhard Bork gestern früh nach Görlitz gefahren. Beide sind nicht glücklich darüber, dass die bisherige Teilfortschreibung nicht mehr aktuell ist, sondern es jetzt um eine Komplettfortschreibung geht. „Niemand hat uns einbezogen, niemand hat mit uns vorher darüber gesprochen“, kritisieren beide. Denn es geht um die Lebensplanung von 1500 Menschen in beiden Gemeinden, über die das Damoklesschwert einer Umsiedlung schwebt. „Die verlassen sich darauf, dass sie spätestens Ende 2011 wissen, ob sie ihre Häuser verlassen müssen oder nicht.“ Davon könne jetzt wohl nicht mehr die Rede sein, vermuten beide Bürgermeister. |
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Erster Mühlroser feiert nach vorgezogener Umsiedlung Richtfest |
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Montag, 3. November 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 03.11.2008 Erster Mühlroser feiert nach vorgezogener Umsiedlung Richtfest Schleife Richtkränze schweben über den beiden Rohbauten am Halbendorfer Weg in Schleife. Bei strömenden Regen hat Bauherr Karl-Heinz Herzog am Mittwoch den letzten symbolischen Nagel im Dachstuhl versenkt.
Der 62-Jährige ist gemeinsam mit seiner Frau Christine und Sohn Daniel Reimann, der in das Nachbarhaus einziehen wird, der erste Mühlroser, der die Möglichkeit der vorgezogenen Umsiedlung wahrnimmt. |
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Ergebnisse der Befragung vorgestellt |
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Freitag, 19. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 17.09.2008 Ergebnisse einer anonymen Befragung der Rohner, Mulkwitzer und Schleifer vorgestellt Nichts geht ohne Bürgermeinung «Von uns kann niemand verlangen, vorbehaltlos der Abbaggerung unserer Dörfer zuzustimmen.» Das hat Schleifes Bürgermeister Reinhard Bork am Ende der Bürgerversammlung am Montagabend unterstrichen. In dieser waren die Rohner, Mulkwitzer und Schleifer über die Ergebnisse der anonymen Bürgerbefragung in ihren Dörfern informiert worden. Etwa ein Drittel jener Einwohner, die überhaupt auf diese Frage geantwortet haben, äußerten sich gegen eine Inanspruchnahme. |
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Befragung zum Thema Vorranggebiet Tagebau Nochten in Schleife |
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Mittwoch, 9. Juli 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 9. Juli 2008 Fragebogen erläutert / Kontroverse Standpunkte Gemeinderat will ohne Bürgermeinung nicht entscheiden Schleife. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel haben Simone und Jörg Funda auf ihrem Grundstück in Rohne einen Baum gepflanzt – einen kanadischen Blutahorn. «Als Großeltern, so haben wir damals geträumt, wollten wir hier auf einer Bank sitzen und unsere Enkelkinder beobachten. Aber daraus wird ja nun nichts . . .» Rohne gehört zu jenen Orten, die vom Tagebau Nochten geschluckt werden, wenn Bergbautreiber Vattenfall das Vorranggebiet genehmigt bekommt. |
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Klein - Trebendorfer für Umsiedlungskonzept |
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Donnerstag, 15. Mai 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 15.05.2008 Vattenfall soll parallel zum Verfahren planen Klein-Trebendorfer entscheiden sich für UmsiedlungkonzeptTrebendorf. Die Klein-Trebendorfer haben sich entschieden, dass Vattenfall parallel zum Genehmigungsverfahren zum Vorranggebiet ein Umsiedlungskonzept für diesen Ortsteil aufstellt. |
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Film über das Leben in den sorbischen Dörfern erlebt Premiere |
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Montag, 21. April 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 21.04.2008 Film über das Leben in den sorbischen Dörfern erlebt Premiere Mehr als nur vom Schleifer Kirchturm geblickt Schleife „Ein sehr schöner Film, und wenn man sich das so richtig überlegt – für die Nachwelt ist das wirklich nicht schlecht“, schwärmt Gerda Juskowiak nach einer Stunde und 15 Minuten. Genauso lange dauert der Film „Vom Schleifer Kirchturm geblickt“, der vom Leben in den Schleifer Dörfern berichtet. Seine Premiere erlebte er Freitag im Sorbischen Kulturzentrum. Bürgermeister Hans Hascha hatte zu Beginn von einer Exkursion gesprochen, die über die Vergangenheit in die Gegenwart führt und es ermöglicht, das Hier und Heute für nachfolgende Generationen zu bewahren. |
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Ergebnisse der Befragung in Klein-Trebendorf vorgestellt |
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Freitag, 11. April 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 11.04.2008 Erste Ergebnisse der Befragung von Klein-Trebendorf vorgestellt Mehrheit will im Ort umsiedeln Trebendorf. Mit 60,2 Prozent der Einwohner hat sich die Mehrheit der Klein-Trebendorfer für eine schnelle Umsiedlung entschieden, wenn Vattenfall das beantragte Vorranggebiet des Tagebaus Nochten genehmigt bekommt. Das hat eine Befragung der betroffenen Bürger ergeben, informierte Bürgermeister Peter Mäkelburg am Mittwoch im Gemeinderat. «Von den 112 angeschriebenen Haushalten haben wir 93,7 Prozent Rückmeldungen erhalten» , berichtete er und unterstrich, dass das ein erfreuliches Ergebnis sei. |
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Mittwoch, 9. April 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 09.04.2008 Dr. Stefan Fisch stellt in Schleife Monitoringergebnisse von 2008 vor Grundwasser sinkt weiter Schleife Im vergangenen Jahr hat sich das Wasser im oberen Grundwasserleiter im Gemeindegebiet Schleife um weitere 30 bis 50 Zentimeter (2006 waren es 50 Zentimeter) gesenkt. Darauf wies Dr. Stefan Fisch, G.U.B. Ingenieur AG Cottbus, Montagabend während der Gemeinderatssitzung in Schleife hin. |
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Samstag, 29. März 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 29.03.2008 Rohner wollen Bürgerbefragung / Infoveranstaltung zum Bergbau Für die Dorfgemeinschaft «Nehmen wir unser Leben in die Hand und sagen wir Ja zu einer Bürgerbefragung. Dann wissen wir genau, was die Rohner wollen und können die nächsten Schritte entscheiden.» Mit diesen Worten am Ende einer knapp dreistündigen Informationsveranstaltung zum Thema «Tagebau-Vorranggebiet» hat sich Mathias Jainsch an seine Mitbürger gewandt. Ortschaftsratsvorsitzender Manfred Nickel sicherte das zu. |
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Merkel besucht Schleife - Bergbauprotest am Rande |
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Mittwoch, 27. Februar 2008 |
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Lausitzer Rundschau, Loka WSW, 27.02.2008 Sorbischer Protest gegen Bergbaupläne am Rande / Brief übergeben Merkel und von der Leyen besuchten Zivis in Schleife Etwa 140 Zivildienstleistende, die derzeit ihren Einführungslehrgang in der Zivildienstschule in Schleife absolvieren, erhielten gestern die Gelegenheit, ihre «Politische Bildung» auf ganz praktische Weise zu vertiefen. Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Familienministerin Ursula von der Leyen zu einem Kurzbesuch in der Schule erwartet wurden, hatten die Zivis erst am Abend zuvor erfahren. Noch am Dienstagmorgen hatten sie sich in Gruppen darüber verständigt, welche Fragen sie an die Regierungspolitiker los werden wollten. |
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