www.umsiedler-schleife.de


Startseite arrow Neuigkeiten arrow Neuigkeiten Vorranggebiet arrow Rohner Ortschaftsrat in Sorge
Sonntag, 5. Februar 2012
Start
Startseite
Lage / Karte
Übersicht
Hauptmenü
Neuigkeiten
Umsiedlung
Wir Umsiedler
Presse
Heimat
Ortsgeschichten
Historische Orte
Brauchtum / Tradition
Sagenwelt der Region
Verschwundene Orte
Die Sorben der Lausitz
Bergbau
Bergbau im Überblick
Sonstiges
Allgemeines
Links
Bildergalerie
Gästebuch
Diskussion
Videogalerie
Suche...
Kontakt
Impressum
Sitemap
Newsletter







Rohner Ortschaftsrat in Sorge PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 23. März 2010

Lausitzer Rundschau, 03.03.2010

Rohne Der Ortschaftsrat Rohne lehnt eine weitere Ausdehnung des Tagebaus Nochten bekanntlich konsequent ab und weist deshalb jetzt auch den Entwurf zur Fortschreibung des Braunkohlenplanes von 1994 für den Tagebau Nochten zurück. Darauf hat sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung verständigt, so Ortschaftsratsvorsitzender Jörg Funda gegenüber der RUNDSCHAU

Rohne gehört zu jenen Dörfern, die bei der Inanspruchnahme des so genannten Vorranggebietes durch Vattenfall abgebaggert werden würden. Insgesamt wären 1550 Menschen in den Gemeinden Schleife und Trebendorf betroffen. Rohne will das nicht.

Denn: „Durch den bestätigten 1994er-Plan werden den Bürgerinnen und Bürgern bereits erhebliche Belastungen zugemutet.“ Der Eingriff sei, so Funda, eine dauerhafte und nicht wieder kompensierbare Belastung, deren Folgen nicht abgeschätzt werden könnten. Die Rohner, die sich umfassend mit den Planungsunterlagen auseinandergesetzt haben, vermissen darin konkrete Aussagen über die Auswirkungen auf die Menschen und sehen im Verhältnis dazu die positiven Aspekte für den Bergbautreibenden zu stark gewichtet.

Funda und dessen Mitstreiter befürchten existenzielle Gefahren für die sorbische Minderheit und ihre Kultur. Denn wenn das Vorranggebiet fällt, würden mit Rohne und Mulkwitz nicht nur beide Schleifer Ortsteile und halb Schleife von der Bildfläche verschwinden. Hinzu käme, dass damit gerechnet werden muss, über 30 Prozent der Einwohner im Zuge der Umsiedlung an andere Orte zu verlieren. Der Ortschaftsrat bezieht sich damit auf vorliegende Experten-Meinungen. „Ein derartiger Substanzverlust ist nicht hinnehmbar“, so der Ortschaftsrat.

Sicherlich sei es schwer, emotionale Aspekte in Dokumenten dieser Art darzustellen, räumt der Ortschaftsrat ein. Für diesen sei es nicht nachvollziehbar, dass es offensichtlich doch einfacher ist, ingenieurtechnische Lösungen zu beschreiben, als die dem Menschen wichtige Dinge in nichtmaterieller Hinsicht zu erfassen. Dazu zählen die Rohner: Umgebung, Kultur, Tradition, Geschichte und so einfache, jedoch unabdingbare, Dinge wie Gefühle, Sehnsucht, Heimat und Verlust.

Die Einbeziehung von Experten wie zum Beispiel Soziologen und Psychologen in die Arbeit des Regionalen Planungsverbandes würde nach Auffassung der Rohner Ortschaftsräte zu einer neuen Qualität der Planungen führen und würde eine bessere Abwägung zulassen. ni

 
weiter >

Neuigkeiten Umsiedlung Schleife

Seit 2003 wird die Teilortsumsiedlung Rohne/Mulkwitz vorbereitet.

Alle Nachrichten aus diesem Bereich...

 

 

Neuigkeiten Gegner / Initiativen / Protest

Spätestens seit Horno regt Widerstand gegen die Braunkohlenförderung.

Alle Nachrichten aus diesem Bereich... 

 

Design by Joomlateam.com | Powered by Joomlapixel.com |